Saar-Abstimmung: 90,8"‰% stimmen für die Wiedereingliederung des Saargebiets in das Deutsche Reich.
März
Jüdischen Schriftstellern wird jede schriftstellerische und literarische Tätigkeit in Deutschland verboten.
16. März
Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht
1. April
Reichsweites Verbot der Zeugen Jehovas
Eingemeindung von Roßlau nach Dessau
11. April
Erlass von Rudolf Heß: „Allen Parteigenossen ist jeder persönliche Verkehr mit Juden verboten.“
26. Juni
„Gesetz über den Reichsarbeitsdienst“, Einführung der Reichsarbeitsdienstpflicht
17. August
Auflösung aller noch bestehenden Freimaurerlogen
15. September
Verkündung der „Nürnberger Gesetze“. Dem „Reichsbürgergesetz“ zufolge sind nur „Staatsangehörige deutschen und artverwandten Blutes“ Reichsbürger. Das „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ verbietet deutsch-jüdische Eheschließungen und schafft den Straftatbestand der „Rassenschande“.
18. Oktober
„Gesetz zum Schutz der Erbgesundheit des deutschen Volkes“
14. November
Die 1. Verordnung zum Reichsbürgergesetz definiert endgültig den juristischen Begriff „Jude“.
21. November
Fritz Sauckell wird, als Nachfolger Loepers, geschäftsführender Reichsstatthalter in Braunschweig und Anhalt.