Gedenkkultur Dessau-Roßlau

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Chronik

Seit 1990 hat sich Dessau architektonisch, infrastrukturell und funktionell verändert. Die industriellen Großbetriebe brachen zusammen. Aus einigen haben sich Nachfolgeunternehmen gegründet, die sich auf dem nationalen wie internationalen Markt zunehmend bewähren. Dessau entwickelte sich zu einem Dienstleitungs- und Verwaltungszentrum. 1991 wurde Dessau Sitz einer der drei Regierungspräsidien im neuen Bundesland Sachsen-Anhalt, die 2003 wieder aufgelöst und im Landesverwaltungsamt in Halle zusammengelegt wurden.

Als drittgrößte Stadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und Oberzentrum der Region Anhalt-Dessau wird Dessau Sitz von Bundes- und Landesbehörden wie des Umweltbundesamtes sowie des Verwaltungs-, Arbeits-, Amts- und Sozialgerichts des Landes Sachsen-Anhalt bzw. des Landesamtes für Arbeitsschutz.

Zahlreiche historische Gebäude und Anlagen wurden restauriert bzw. saniert, kriegsbedingte Lücken geschlossen, Einkaufsbereiche sind im Zentrum gewachsen. Nach 2000 kam es zu weiteren Eingemeindungen nach Dessau.

Am 1. Juli 2007 fusionierten die kreisfreie Stadt Dessau und die zu dem aufgelösten Landkreis Anhalt-Zerbst gehörende Stadt Rosslau zur Doppelstadt Dessau-Roßlau. Dessau-Roßlau ist, gemessen an der Zahl der Einwohner, die drittgrößte Stadt sowie eines von drei Oberzentren in Sachsen-Anhalt.

Einwohnerzahlen

1990
97.331
1994
92.262
1998
85.992
2000
82.723
2003
78.386
2006
77.394
2007
91.243
2008
88.693

(ab 2007: Dessau-Roßlau)