Gedenkkultur Dessau-Roßlau

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Chronik

Im Jahre 1950 war Dessau eine Stadt im Kreis Dessau-Köthen, vorerst im Land Sachsen-Anhalt, bis am 25. Juli 1952 in der DDR die Länder aufgelöst wurden. Das ehem. Landesterritorium wurde weitestgehend in die zwei Bezirke Magdeburg und Halle aufgeteilt. 1952 erhielt Dessau den Status einer kreisfreien Stadt im Bezirk Halle. 1973 wurde Dessau mit dem Erreichen der Einwohnerzahl von 100.000 die 13. Großstadt der DDR.

Dessau war bis 1989 ein Industriezentrum mit Maschinen-, Elektromotoren-, Gasgeräte- und Waggonbau, für Zementanlagen, Mess- und Regeltechnik und Chemie. Dessau war Wohnstadt für das Chemiezentrum um Bitterfeld und Wolfen. Dafür entstanden neue Wohngebiete im Süden der Stadt und ab 1986 im Zoberberg.

Einwohnerzahlen

1950
91.973
1964
95.452
1971
98.402
1980
102.529
1989
101.262